Alraune



Norbert Bendig Helmut Otten Musik: George Beyer
, Manfred Sievritts

Nach der Novelle "Die Schöne und der häßliche Troll" von Dietmar Ludwig, CORONA-Verlag, Hamburg, 1 D, 3 H, 2 Dek., Gruppe/Chor

 

Handlung: Vanessa und Frank leben seit sieben Jahren zusammen. Als ihr Zusammenleben nur noch von Frustration und gegenseitigen Schuldzuweisungen bestimmt wird und ihre Gefühle für einander erblassen, kommt es zur Trennung.Vom Stress geplagt, reist Frank nach Norwegen. In einer Blockhütte will er entspannen, nachdenken und seinen weiteren Lebensweg neu bestimmen. Dort begegnet ihm eine märchenhafte, bisher unbekannte Gestalt, ein Troll, ein Wesen, das beim ersten Sonnenstrahl in tausend Stücke zersplittert. Frank rettet den Troll aus einer gefährlichen Lage und aus Dankbarkeit macht ihm dieses fremde Wesen ein einzigartiges Geschenk: Frank darf sich aus einer menschenähnlichen Wurzel ein Kunstwerk seiner Wahl schnitzen.Fasziniert von der Idee, sein Traumbild von einer perfekten Schönheit gestalten zu können, macht er einen folgenschweren Fehler. Seine Superfrau, die er geschnitzt hat, gelingt ihm wundersamer Weise absolut fehlerfrei und makellos. Er verliebt sich in Alraune - ein Wesen aus der Schattenwelt. Doch auch Gondlir, der potthässliche Trollkönig verliebt sich in Alraune, die er zu seiner Frau machen will. Es gibt einen dramatischen Kampf mit einem verblüffenden Ende.

 

Die Poesie der norwegischen Wälder und die Zauberwesen die diese bewohnen, bringt dieses Musical auf die Bühne. Hitverdächtige Melodien, freche und liebevolle Dialoge wechseln sich ab. Eine norwegische Übersetzung des Librettos liegt vor
Frei zur Uraufführung