Pension Kirschgarten



Bernard da Costa Übersetzung: Ulrike Schanko

2 D, 3 H, , 1 Dek.

 

Liubow Andreewna, eine ehemalige Gutsbesitzerin in Russland, und ihr Diener Yascha betreiben nach der Oktoberrevolution 1917 in einem baufälligen Häuschen eines ärmlichen Pariser Vorortes die "Pension Kirschgarten". Sie bestreiten ihren Lebensunterhalt durch Untervermietung an emigrierte Landsleute. Eines Tages erscheinen die einst im zaristischen Russland gefeierte Schauspielerin Irina Nikolaewna Arkadina und der seinerzeit berühmte Schriftsteller Trigorin. Keiner von ihnen kann oder will sich der neuen Zeit und Situation anpassen. Auch das Hinzukommen des französischen Liebhabers der Liubow Andreewna vermag daran nichts zu ändern.

 

Ohne die Absicht, eine Fortsetzung der Tschechow'schen Werke "Die Möwe" und "Der Kirschgarten" zu schreiben, ist dem Autor Bernard da Costa ein Stück voller Originalität und Humor gelungen. Es ist sehr amüsant und theatergerecht und zeichnet originelle Charaktere in einer heute wohlbekannten Situation: der Emigration, der Isolation und der Notwendigkeit. in einem fremden Land zu überleben. Der Ko
Frei zur Deutschsprachigen Erstaufführung