Die Eroberung des Pitchou



Bernard da Costa Übersetzung: Karla Berkefeld

(La conquête du Pitchou) 2 H, , keine Dek.

 

Eine Geschichte in der Art eines "road movie", eines Parcours, aber vor allem ein Austausch zwischen Vater und Sohn, der sich während der Besteigung eines winzig kleinen Berges, des "Pitchou", abspielt, der sie jedes Jahr aufs neue herausfordert, hinaufzustürmen, ja, mit seiner lächerlichen Höhe konfrontiert zu sein. Weshalb? Um sich das eigene Leistungsvermögen zu beweisen, trotz allem einen Sieg über sich selbst zu erringen, kurz, einen Gipfel zu erklimmen. Es gelingt Vater und Sohn schließlich nach zahlreichen Schwierigkeiten, die höchsten Höhen ihres eigenen Gebirges zu erreichen. Sie sind müde, nahezu kraftlos, am Ende ihrer Gefühle, ihrer Bedürfnisse, ihrer Hoffnungen; aber dennoch immer noch lebendig, mitreißend, liebevoll. Sie verfügen vor allem über Zeit für ihren menschlichen Weg, geradezu über eine Ewigkeit im Glanz und Zauber des Universums.

 

Ein Gleichnis, das unser Leben symbolisiert, diesen Kampf, den unerlässlichen Sieg zur Realisierung unserer Ideale... Wir alle werden konfrontiert mit winzig kleinen Himalajas, die, wenn sie bezwungen und nach und nach aufaddiert sind, den Beweis für ein erfolgreiches Leben liefern.
Frei zur Deutschsprachigen Erstaufführung