Der Boxer und die Violinistin



Bernard da Costa Übersetzung: Karla Berkefeld

(Le boxeur et la violoniste) 1 D, 1 H, , 1 Dek.

 

Der Boxer Marcel Cerdan und die Violinistin Ginette Neveu lernen sich in dem Flugzeug kennen, das sie in den Tod reißen wird. Sie kommen ins Gespräch, linkisch der Sportler, feindselig die Musikerin, die das Boxen hasst. Jeder versucht, seine Tätigkeit ins rechte Licht zu rücken, den Sinn seines Lebens darzustellen. Nach und nach legen sie ihre Karten auf den Tisch, nehmen mehr und mehr tiefgründige, ernste und vertrauliche Themen in Angriff. Schließlich erkennen sie, dass sie an dem gleichen Ziel arbeiten, nach derselben Vollkommenheit streben, ihre Berufe haben, so paradox es auch klingen mag, etwas Gemeinsames.

 

Eine originelle und tiefgründige Reflexion über die Kunst und den Sport. Aber zugleich auch über die Leistungen aller Menschen, von dem Augenblick an, wo sie die Herausforderung gegen sich selbst ins Spiel bringen, unaufhörlich mit sich selbst konkurrieren, ungeachtet der eigenen Grenzen, der zahllosen Unwägbarkeiten, der Hindernisse, die sich immer in den Weg stellen und all dem, was sich auftür