Ein Kuss für die schlafende Schönheit

Ein Theatermärchen frei nach Dornröschen der Brüder Grimm

Thor Truppel

3 (2) D, 2 (3) H, 4 Dek.

 

In einer stürmischen Regennacht ist Prinz Alexander auf dem Weg ins Königsschloss, wo er um die Hand der schönen Prinzessin Röschen anhalten will. Völlig durchnässt suchte er Schutz in einem Wirtshaus im Wald. Der Spielmann, den er dort antrifft, weiß gar wundersame Dinge über die Prinzessin zu berichten: Dass bald ein schlimmer Fluch in Erfüllung gehen und die Prinzessin in einen hundertjährigen Schlaf fallen soll, den nur der "Kuss der Liebe" abwenden könne. Auf diese Kunde hin ist der Prinz nicht mehr zu halten. Die Gaststube entpuppte sich jedoch als Hexenküche und die Wirtin als die 13. Fee, die damals den Fluch aussprach. Natürlich tut sie nun alles um zu verhindern, dass der Prinz ihrem Plan in die Quere kommt. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, aber dank der tatkräftigen Hilfe von Puck, dem dienstbaren Geist der 13. Fee, erreichen der Prinz und der Spielmann das Schloss gerade noch rechtzeitig. Jedoch finden sie hier ein völlig verwahrlostes Dornröschen vor: Da der König am Tag ihrer Geburt alle Spinnräder verbrennen ließ, konnten keine neuen Kleider mehr genäht werden... Ob es unter diesen Umständen noch etwas wird, mit dem Kuss der Liebe?

 

Das bekannte Märchen aus ungewohnter Perspektive